Jagdkynologischer Arbeitskreis Bayern e.V.

Landesvertretung des JGHV

 

Wir trauern um unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Hartmut Wunderatsch

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Am 26.10.2022 verstarb unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Hartmut Wunderatsch nach kurzer Krankheit im Alter von 74 Jahren.

Hartmut Wunderatsch war nicht nur ein Mitglied des JKA Bayern, sondern ein allzeit rühriger und tatkräftiger Förderer und Mitstreiter unserer Bestrebungen für das Jagdgebrauchshundewesen in Bayern. Die Jagdausübung ohne den gut ausgebildeten Jagdgebrauchshund war für ihn undenkbar.

Mit uns hat er allezeit Seite an Seite gestanden, wenn es galt unser bayerisches Jagdgebrauchshundewesen, dem auch seine Liebe gehörte, zu schützen, zu pflegen und zu erhalten.  Sein Handeln war jederzeit so, dass er uns immer ein Vorbild sein wird.

Mit ihm zusammen gelang es, zwei Schwarzwildgatter in Bayern zu realisieren, den Wegfall des Sachkundenachweises nach § 11 TschG für unsere ehrenamtlichen Ausbilder in den Kreisgruppen des BJV zu erreichen und ein Konzept zur Ausbildung und Prüfung von ASP Kadaversuchhunden in Bayern zu erstellen.  Keiner seiner Vorgänger im Präsidium des BJV hat so viel für das bayerische Jagdgebrauchshundewesen geleistet wie Hartmut Wunderatsch.  Auf Grund seiner hohen Verdienste hat der JKA Bayern ihm deshalb auf seiner letzten Jahreshauptversammlung die Ehrenmitgliedschaft angetragen.  Wir werden seinen Rat und die Gespräche mit ihm vermissen.

Ruhe in Frieden

Ho Rüd Ho und Waidmannsheil

 

Praxisgerechte Jagdhundeausbildung ist in Bayern nicht gefährdet

pm praxisgerechte Hundeausbildung

Staatsminister Thorsten Glauber, MdL, und Dr. Sandra Schönreiter vom Tierschutzreferat im Bayerischen Verbraucherschutzministerium informierten sich eingehend über die praxisgerechte Jagdhundeausbildung  in Bayern. Der Jagdkynologische Arbeitskreis Bayern (JKA) hat zu einem Ortstermin in den mittelfränkischen Landkreis Fürth eingeladen.

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JKA-Präsident Frank Wagner konnte im Rahmen eines Ausbildungskurses zeigen, dass positive  Verstärkung ein wichtiger Teil einer guten Ausbildung  ist, im Einzelfall muss Fehlverhalten aber auch korrigiert werden. Nur durch eine derart profunde Ausbildung der Jagdhunde  ist sichergestellt, dass Tierschutz und Sicherheit von Mensch und Tier im praktischen Jagdeinsatz nicht gefährdet werden. Hintergrund des Ortstermins ist die Umsetzung der Tierschutz-Hundeverordnung in Bayern. Thorsten Glauber, als zuständiger Minister für die Umsetzung der Hundeverordnung in Bayern sicherte dem JKA zu, dass eine praxisgerechte Jagdhundeausbildung auch künftig gewährleistet ist. "Wir setzen auch in Zukunft auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der bayerischen Jägerschaft. Die Jägerschaft ist für das Bayerische Umweltministerium ein verlässlicher Partner in vielen wichtigen Bereichen", betonte Minister Glauber.

 

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Tierschutz- Hundeverordnung - Jetzt auch Rechtssicherheit in Bayern

Jetzt Rechtssicherheit für Jagdhundeführer in Bayern

Der Jagdkynologische Arbeitskreis Bayern (JKA) konnte in einer Videokonferenz mit dem Bayerischen Umweltministerium offene Fragen zur Auslegung der Tierschutz-Hundeverordnung klären und damit Rechtssicherheit für die Jagdhunde-Ausbildung erreichen. Eine praxisgerechte Jagdhundeausbildung bleibt auch nach der seit 1. Januar 2022 geltenden Änderung der Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV)möglich. Danach ist es verboten, bei der Ausbildung, bei der Erziehung oder beim Training von Hunden Stachelhalsbänder oder andere für die Hunde schmerzhafte Mittel zu verwenden. Bayern teilt die Auffassung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, wonach mit dem Begriff „sonstige schmerzhafte Mittel“ solche Mittel gemeint sind, die in ihrer Schmerzhaftigkeit dem Stachelhalsband vergleichbar sind.