Jagdkynologischer Arbeitskreis Bayern e.V.

Landesvertretung des JGHV

 

Jagdhundewesen – ein Schwerpunkt bei der Jagdabgabe

Jagdabgabe

Die Beratungen im Obersten Jagdbeirat zur Vergabe der Jagdabgabe haben Mitte des Jahres stattgefunden. Wie immer wurde um verschiedene Anträge hart gerungen.

Nachdem nun der BJV die entscheidenden Gespräche mit dem Landwirtschaftsministerium geführt hat, steht die Entscheidung von Staatsministerin Michaela Kaniber, MdL, zur Verteilung der Jagdabgabe 2020 fest – und es ist eine gute Entscheidung für den BJV und vor allem für das Jagdhundewesen in Bayern

Schwerpunkt Förderung Jagdhundewesen

Dem BJV fließen aus der Jagdabgabe 2020 gut 1,01 Mio. Euro zu: Geldmittel, die an konkrete Fördermaßnahmen gebunden sind und vom BJV direkt weitergegeben werden. Aktuell wurde dem Vorschlag des BJV gefolgt, das Projekt zur Förderung des Jagdhundewesens bei Bewegungsjagden „vor und nach dem Schuss“ aus der Jagdabgabe zu unterstützen. „In den nächsten drei Jahren kann der BJV somit einen herausragenden Beitrag für unsere Jägerinnen und Jäger leisten, um den wichtigen Einsatz von Stöber- und Nachsuchenhunden weiter zu professionalisieren. Dafür werden bis zu 450.000 Euro zur Verfügung stehen.

Der Fokus wird auf der finanziellen Förderung von Hundeausrüstung liegen, denn diese stellt eine hohe finanzielle Belastung für die Jägerschaft dar und ist unabdingbar – sowohl zum Schutz der Hunde als auch für den Jagderfolg und eine tierschutzgerechte Nachsuche. Auch vor dem Hintergrund der Herausforderungen beim Schwarzwild unterstreicht der BJV damit nochmals seine Unterstützung für das Maßnahmenpaket von Ministerin Kaniber. Die konkrete Ausgestaltung der Förderung wird zeitnah in Absprache mit der Obersten Jagdbehörde erfolgen.